Nicht in die Synagoge lassen

Akt der Diskriminierung in der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

Fotos in der Pförtnerloge der Synagoge Gelsenkirchen, rot markiert: Heike & Andreas Jordan. Notiz in kyrillischer Schrift: NICHT REINLASSEN!

Wir fühlen uns diskriminiert.

Act of discrimination in the Jewish community Gelsenkirchen

Photos in the porters‘ lodge at the synagogue Gelsenkirchen, red marked: Heike and Andreas Jordan. Cyrillic note: DO NOT LET IN!

We feel discriminated against.

Gelsenkirchen, 8.12.2012

Heike und Andreas Jordan

Akt der Diskriminierung in der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

(Quelle: Aus Presse- und Medieninformation Gelsenzentrum e.V. vom 8.12.2012)

Dieser Beitrag wurde unter Über den Tellerrand veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Nicht in die Synagoge lassen

  1. Gelsenzentrum sagt:

    Auf Wunsch von Elena Gubenko: „Andreas und Heike wurden nicht zum ersten Mal diskriminiert und beleidigt. Ich bin Zeugin. Und sie sind gar nicht allein. Sogar viele Juden wurden diskriminiert und beleidigt. Ich z. B., eine engagierte Jüdin, wurde mehrfach diskriminiert und beleidigt. Je mehr jemand qualifiziert, kompetent, engagiert, frei denkend, unabhängig ist, desto mehr passt man nicht zu diesem Laden und wird gehetzt. Konkurrenz wird dort nicht geduldet.

    Ihr könntet keine richtige Erklärung finden, da Ihr überhaupt nicht versteht, who is who, was für eine „Gemeinde“ das ist und was hier passiert. Die Medienberichte über die „Gemeinde“ und über die „Vorsitzende“ kann man mit der Propaganda der sowjetischen kommunistischen Zeitung «Правда»-„Prawda“(Wahrheit) vergleichen – genau so viel richtige Infos in diesen Berichten gibt. George Orwell passt auch dazu. Diese politische Kampagne ist nicht akzeptabel.

    Ich bin seit 1993 Mitglied der Gemeinde, gehe aber schon lange dahin nicht mehr. Zwei Jahrzehnte – Diskriminierung, Lügen, Heuchelei, Manipulationen usw. Über Demokratie, Menschenrechte, Pluralismus, Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit kann nicht die Rede sein. Was hier passiert, kann ich nur als einen Skandal bezeichnen.(…)“

Schreibe einen Kommentar