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Archiv der Kategorie Gelsenkirchen Allgemein

Nazis schmieren Hakenkreuze an Falkenheim

Nazis beschmieren Fritz-Erler-Haus in Gelsenkirchen-Hassel

Das Falkenheim “Fritz-Erler-Haus” in Gelsenkirchen-Hassel wurde in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober 2011 massiv mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen beschmiert. Ebenso wurden Autos, die in unmittelbarer Nähe parkten, durch Farbschmierereien beschädigt. Der Schaden am Gebäude wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

In der Pressemitteilung der Polizei liest sich das so:

Graffitischmierereien an Fahrzeugen im Bereich Hassel.

Bisher unbekannte Täter beschädigten in der Zeit zwischen Montagabend 20:00 Uhr und Dienstag gegen 01:00 Uhr insgesamt 14 geparkte Fahrzeuge im Bereich Flachsstraße, Rockenstraße, Am Freistuhl, Polsumer Straße im Stadtteil Hassel mit Graffitischmierereien. Mit weißer Lackfarbe sprühten sie Hakenkreuze auf Seitenscheiben und Motorhauben. Auch das Heim der Falkenjugend ( Fritz-Erler-Haus) ,Am Freistuhl 4, wurde mit schwarzer Farbe und ähnlichen Schriftzügen beschmiert. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0209/ 365-8502 oder -8240/Kriminalwache zu melden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Weitere Infos: → Angriffe auf Einrichtungen der Falken

Nazis beschmieren Fritz-Erler-Haus in Gelsenkirchen-Hassel

“Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg”

Antikriegstag 2011 in Gelsenkirchen

“… seit 5:45 wird jetzt zurückgeschossen…” - mit dieser Lüge gab Hitler am 1. September 1939 im Rundfunk “den Beginn des so genannten Septemberfeldzuges” bekannt. Tatsächlich aber entfachte Nazideutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg, der mehr als 55 Millionen Tote zur Folge hatte. Aus diesem Anlass fanden auch in diesem Jahr am 1. September bundesweit Gedenkfeiern und Aktionen statt.

In Gelsenkirchen waren weit mehr als 200 friedensbewegte Menschen am Internationalen Antikriegstag dem Aufruf eines breiten Personenbündnis aus dem linken Spektrum (DIE LINKE, MLPD und AUF, Netzwerk gegen Rassismus und Rechtextremismus Gelsenkirchen, DKP, VVN, Antifa und anderen) gefolgt und nahmen an den Veranstaltungen auf dem Preuteplatz teil. Mit Rede- und Kulturbeiträgen machte das Bündnis auf sein Anliegen aufmerksam: Abzug aller deutscher Soldaten aus dem Ausland, Senkung der Rüstungsausgaben und die Forderung nach einem Verbot aller neofaschistischen Organisationen und deren Propaganda.

Erinnerung an mehr als 100 Kriege seit 1945

Foto: Die seit 1945 weltweit geführten mehr als 100 Kriege und bewaffnete Auseinander-setzungen wurden von TeilnehmerInnen der LINKEN mit Holzkreuzen in mit Sand gefüllten Bechern symbolisch dargestellt.

Gemeinsam gingen die TeilnehmerInnen anschließend in einem Demonstrationszug zum Mahnmal im Stadtgarten. Dort fand eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und Faschismus statt. Dr. Rolf Heinrich, Pfarrer i.R., hielt dort eine bewegende Ansprache. Mit dem Niederlegen von Blumen fand die Veranstaltung ihren Abschluss.

→ Die Ansprache von Pfarrer Heinrich

→ DER ROTE EMSCHERBOTE:
Persönliche Eindrücke vom Antikriegstag

Friedensbewegter eröffnet Sammlung für Patenschaft

Aufruf zur Sammel-Patenschaft

Auf der Veranstaltung zum Antikriegstag in Gelsenkirchen eröffnete Andreas Löbert mit der ersten Spende eine Sammel-Patenschaft für einen Stolperstein. Beteiligt euch, so sind die 120 Euro für den Stolperstein schnell zusammen! Spendenkonto Stolpersteine Gelsenkirchen

Neo-Nazis vermehrt in Gelsenkirchen-Bismarck aktiv II

Antifaschistische Schnitzeljagd

Antifaschistische Schnitzeljagd in Gelsenkirchen-Bismarck

Wie kürzlich von verschiedenen AntifaMedien berichtet, wurden in letzter Zeit vermehrt Aufkleber-Propaganda der NPD und Nazi-Schmierereien im Gelsenkirchener Ortsteil Bismarck festgestellt. Augenscheinlich waren in den letzten Tagen antifaschistische Kräfte in diesem Bereich unterwegs und haben deutliche Spuren hinterlassen. Die dort ansässigen Nazis machte das offenbar nervös. Anwohner und Geschäftsleute berichteten uns heute, dass ein Teil der Antifa-Aufkleber (besonders im Bereich Olgastrasse) von den Nazis schnell wieder entfernt worden sind. Wie uns auf Nachfrage von den AktivistInnen bestätigt wurde, findet in Kürze wieder eine Antifaschistische Schnitzeljagd in Gelsenkirchen-Bismarck statt.

Nazis outen! Meldet uns alle Nazi-Aktivitäten in Gelsenkirchen!

Quelle: Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen

Messerstecher von Gelsenkirchen ein Neonazi?

Angriff auf Polizisten möglicherweise politisch motiviert

Der 21jährige Messerstecher aus Gelsenkirchen, der im Ortsteil Bulmke-Hüllen in der Nacht zum Dienstag zwei Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und beide mit einer Messerattacke  lebensgefährlich verletzt hat, soll rechtsradikal sein. So prahlte der Täter in der Vergangenheit damit, Mitglied der NPD zu sein. Die Essener Staatsanwaltschaft wollte das bisher weder ausschließen noch bestätigen. In der weiteren Umgebung des Tatortes war es letzter Zeit vermehrt zu Nazi-Schmierereien und Aufkleber-Propaganda der NPD, der AN Lünen und der Nederlands Volksunion gekommen. → mehr

Kundgebung gegen Pro NRW Gelsenkirchen

“Ein brauner Haufen hört nicht auf zu stinken, wenn man ihm ein Schleifchen umbindet”

Auf dem Josef-Büscher-Platz gegenüber dem Schloss Horst protestierten am Montag zahlreiche BürgerInnen, Organisationen und Parteigliederungen gegen die fremdenfeindliche, selbsternannte “Bürgerbewegung Pro NRW”, die so gerne versucht, sich mit einem bürgerlichen Gewand zu tarnen. Der Gelsenkirchener Oberbürgermeister fand dafür in seinem Redebeitrag deutliche Worte: “Ein brauner Haufen hört nicht auf zu stinken, wenn man ihm ein Schleifchen umbindet”.

Die mittlerweile vom Verfassungsschutz NRW als “verfassungsfeindlich” bewertete rechtsextreme Splitterpartei “Pro NRW” hielt gestern ihre so genannte “Deutsch-Israelische Konferenz” im Schloss ab. Die Rechtspopulisten hatten im Vorfeld ihrer Veranstaltung vollmundig angekündigt, eine “hochrangige Delegation aus Israel” werde an der Konferenz teilnehmen, tatsächlich handelte es sich dabei um Aktivisten aus dem Spektrum rechtsgerichteter Siedlergruppen in Israel.

Am Rande bemerkt:

Sagte der “Pro NRW”-Vorsitzende Markus Beisicht  in einer Presseerklärung der “Pro NRW” noch (…) “Ich freue mich, dass wir nach der Konferenz unseren Mitgliedern und Freunden, aber auch der Presse die Ergebnisse unserer Beratungen vorstellen können“, verließ die Rechten am Ende doch der Mut. Unsere Anmeldung zur Pressekonferenz der Rechtsaußen-Partei blieb ohne Antwort. Einer kritischen Berichterstattung über die Inhalte der “Konferenz”  im Online-Magazin des “Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen”, dass nun wirklich nicht zu den “Freunden und Mitgliedern”  von “Pro NRW” zählt, wollte man sich dann doch nicht aussetzen.

→ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen

Aktiv gegen Menschenverachtung und Rassismus

Mahnwache am 8. Mai 2011 - 66. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus

8. Mai 2011 - 66. Jahrestag  der Befreiung von Krieg und Faschismus

Der 8. Mai 1945 markiert die militärische Zerschlagung des Nationalsozialismus und das Ende des von Deutschland entfachten Weltkrieges, der über 55 Millionen Menschenleben kostete. Dieser 8. Mai steht auch symbolisch für die Befreiung der wenigen Überlebenden der Konzentrationslager, die dem deutschen Rassen- und Vernichtungswahn entkommen konnten. Dieser Tag soll jedoch nicht allein Anlass zum Gedenken an die unzähligen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sein. Dieser Tag soll auch Anlass sein, all denjenigen zu danken, die mithalfen, die Befreiung von der NS-Herrschaft durchzusetzen. Dank den Angehörigen der Roten Armee, den West-Alliierten, ihren Verbündeten und den WiderständlerInnen überall in Europa.

Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 soll uns darüber hinaus anregen, uns aktiv im Kampf gegen alte und neue Nazis und andere Geschichtsrevisionisten zu engagieren, die auch in diesem Jahr am 8. Mai in den verschiedensten Orten Deutschlands aufmarschieren, ihre dumpfen Parolen grölen und die Geschichte zu ihren Zwecken umdeuten wollen. Die Bekämpfung des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus darf sich nicht darauf beschränken, in hektischen Aktionismus zu verfallen, wenn die Rechtsradikalen der Republik gerade wieder einmal auf der Nase herumtanzen; sie muss als tägliche Aufgabe gesehen werden, auch wenn das nicht immer einen medienwirksamen Auftritt verspricht.

Mahnwache zur Erinnerung an die Befreiung von Krieg und Faschismus

8. Mai 2011 von 14:30-15:30 Uhr auf dem Neumarkt, Gelsenkirchen

Wehret den Anfängen - Aktiv gegen Menschenverachtung und Rassismus

Demokratisch gesinnte Menschen aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen sind zur Teilnahme aufgerufen!

Die Veranstaltung wird unterstützt von Gelsenzentrum e.V., Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen, Runder Tisch gegen Rechts Gelsenkirchen, Jüdischer Kulturverein Gelsenkirchen, Forum für die Zukunft des Judentums in Deutschland e.V. und vom VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimmes/Bund der AntifaschistInnen) Gelsenkirchen .

Protestaktion in Gelsenkirchen

Pro NRW und „israelische Patrioten“

Eine erneute Provokation ist – nach Meinung von Dr. W. Mast, Vorstandssprecher von AUF – die erneute Tagung von pro NRW im Schloß Horst am Montag 4. April. Dieses Mal soll zusammen mit „israelischen Patrioten“ eine Tagung durchgeführt werden, die sich gegen Menschen islamischen Glaubens richtet. AUF wird sich an einer Protestaktion am Montag ab 16.30 Uhr auf dem Josef-Büscher-Platz beteiligen. Für Kräfte, die offenen Rassismus schüren und gegen das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion sind, dürfe kein Platz in unserer Stadt sein. Alle Bürger sind aufgefordert, sich am Protest zu beteiligen.

Pressemitteilung AUF Gelsenkirchen vom 1. April 2011, 13:00 Uhr

Rechte Hetzer unerwünscht

Kundgebung gegen “Pro NRW” in Gelsenkirchen

Mit ihrer als “Deutsch-Israelischen Konferenz” bezeichneten Veranstaltung am 4. April 2011 im Schloss Horst schürt die ultrareaktionäre “Pro NRW”  weiter Vorbehalte gegen Muslime. “Pro NRW” bewegt sich dabei hart an der Grenze zur Volksverhetzung und versucht erneut, Deutsche und Migranten zu spalten. Wir fordern von der Stadt Gelsenkirchen bzw. vom Polizeipräsidenten das Verbot der Veranstaltung von “Pro NRW”.

Kundgebung gegen “Pro NRW” in Gelsenkirchen
Montag, 4. April 2011 von 16:30 bis 17:30 Uhr
Josef-Büscher-Platz gegenüber Schloss Horst

Für ein Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Diese Kundgebung wird bisher unterstützt von: Monika Gärtner-Engel (Stadträtin, AUF Gelsenkirchen), Andreas Jordan (Gelsenzentrum), Willi Mast (AUF Gelsenkirchen), Toni Lenz (MLPD Gelsenkirchen), Leon Bauer (REBELL Gelsenkirchen), Gerd Buckler (IGBCE), Günter Wagner (Arzt) und anderen.

“Pro NRW” wieder in Schloss Horst

Internationale Vernetzung der Rechten schreitet voran

Gelsenkirchen. Am 4. April 2011 will die rechtspopulistische “Pro NRW” eine so genannte “Deutsch-Israelische Konferenz“ in Schloss Horst zu Gelsenkirchen veranstalten. Vollmundig nennt die rechte Kleinpartei die Konferenz ein “historischen Ereignis, denn die Rechte ohne Antisemitismus sei Wirklichkeit geworden”. Dem ist natürlich nicht so, die angekündigten Redner sind keine offiziellen Amtsträger des Staates Israel, wie “Pro NRW” suggerieren will. Tatsächlich sind es Aktivisten aus dem Spektrum rechtsgerichteter Siedlergruppen in Israel. Der Öffentlichkeit soll damit eine angebliche ”rechtsdemokratische und internationale Verständigung” suggeriert werden. Letztlich ist die geplante Konferenz nur ein weiterer Baustein im Pogramm der Rechtsextremen gegen die angeblich drohende “Islamisierung” in Deutschland.

Sah die “Demokratischen Initiative” in Gelsenkirchen bei der letzen Tagung der rechten Hetzer von “Pro NRW” im Schloss Horst am 13. März keinen Handlungsbedarf, sich öffentlich gegen Rechts zu positionieren (O-Ton der Demokratischen Initiative:…Wir springen nicht über jedes Stöckchen, dass man uns hinhält!), so will man jetzt vor dem Hintergrund der von “Pro NRW” angekündigten Konferenz öffentlichen Protest artikulieren. Gegen die Nutzung des stadteigenen Schlosses durch die rechtsextreme “Pro NRW” ist nach Aussage der Stadtverwaltung kein Kraut gewachsen. Eine mögliche Lösung des Problems: Die Stadt beschließt eine Änderung der Satzung zur Nutzung des Gebäudes, das einzig probate Mittel, den Rechtspopulisten dauerhaft den Zutritt zum Schloss Horst zu verwehren. Derzeit ist nach unseren Informationen “Pro NRW” die einzige Partei, die das repräsentative Schloss für politische Veranstaltungen nutzt.

Naziseiten abschalten

Gelsenkirchener Netzwerk auch bei Facebook aktiv

Nazis find ich doof

Rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Inhalte nehmen im Web 2.0 immer mehr zu. Die Nazis haben die Möglichkeiten des Mediums Internet schnell begriffen. Neonazistische Inhalte und Statements, Werbung für rechtsextreme Bands und Neonazigruppen erreichen hier schnell Tausende Menschen. Auch das soziale Netzwerk Facebook wird von Rechtsextremen gerne zur Verbreitung von dumpfen Hass-Parolen und NS-Symbolen genutzt. Über Facebook vernetzen sich die Rechtsextremen europaweit, auf unzähligen Profilen wird unverholen rechte Propaganda verbreitet und Volksverhetzung betrieben. So genannte Profilbilder zeigen häufig in Deutschland verbotene NS-Symbole oder NS-Täter.

Das “Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen” hat jetzt bei Facebook eine Gruppe initiiert. Mehr als 150 MitgliederInnen spüren derzeit bei Facebook User-Profile mit rechtsgerichten Inhalten auf und melden sie an Facebook weiter “Die Braune Flut im Soialen Netzwerk Facebook muss eingedämmt werden, Facebook muss sich öffentlich ganz klar gegen Rechtsextremismus positionieren und wirksame Maßnahmen gegen rechtsextreme Umtriebe im Netzwerk ergreifen.” sagt ein Sprecher der Initiative.