Zug der Erinnerung ist in Gelsenkirchen angekommen

Heute um 11:Uhr kam der Zug am Gelsenkirchener Hbf an

Unter den Klängen von Klezmer-Musik, von Nobert Labatzki auf der Klarinette vorgetragen, wurde die Austellung „Zug der Erinnerung in Gelsenkirchen“ heute morgen eröffnet. Schon vor Ankunft des Zuges versammelten sich die zahlreichen Besucher auf dem Bahnsteig. Andreas Jordan vom GELSENZENTRUM begrüßte die Initiatoren und Mitarbeiter des Zuges und die Besucher. Herr Minow vom „Zug der Erinnerung“ machte in seiner Rede deutlich, daß eben nicht genug getan worden ist, so wie es der Vertreter der Stadtverwaltung in seiner „Ansprache“ formulierte.

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Zug der Erinnerung in Gelsenkirchen

GELSENZENTRUM – Portal für Stadt- und Zeitgeschichte unterstützt das Projekt „Zug der Erinnerung“

Koordination Gelsenkirchen: kontakt@gelsenzentrum

Telefon: 0209 9994676

Am 17. und 18. Februar kommt der Zug der Erinnerung nach Gelsenkirchen.
Der Zug der Erinnerung wird am Sonntag, den 17. Februar um ca.10:30 Uhr im Gelsenkirchener Hauptbahnhof ankommen, die Eröffnung der Ausstellung ist für 11:00 Uhr auf Gleis 8 geplant. Die Eröffnung wird von Nobert Labatzki musikalisch begleitet. Geöffnet ist die Ausstellung an beiden Tagen bis 20:00 Uhr. Am Montag können Schulklassen bereits ab 8:00 Uhr die Ausstellung besuchen. Ich darf euch bitten, diese Information entsprechend weiterzugeben. Es ist uns allen ein großes und wichtiges Anliegen, möglichst viele Schulklassen und Interessierte in der Ausstellung begrüßen zu dürfen.
rollstuhlfahrer.jpg Wichtige Info für Rollstuhlfahrer: Rollstühle bis max. 65 cm breite können die Ausstellung problemlos besuchen.

Gelsenkirchener Bürgerinitiativen wollen den Zug empfangen und rufen insbesondere Jugendliche zum Besuch der Ausstellung auf.
In zahlreichen NRW-Städten haben die Schulämter ihren Bildungseinrichtungen einen solchen Besuche empfohlen. In Dortmund kamen über 50 Schulklassen auf den Hauptbahnhof; in Bochum, der gegenwärtigen Station des Zuges, meldeten sich ebenfalls Hunderte Jugendliche an.

In Gelsenkirchen können Schulklassen (Mindestalter:12 Jahre) den „Zug der Erinnerung“ am kommenden Montag ab ( Uhr besuchen. Pädagogische Zug-Begleiter geben Einführungen. Um Warte zeiten zu vermeiden, empfiehlt sich eine telefonische Anmeldung unter o.g.Rufnummern.

Anders als in den übrigen NRW-Städten wird der Stationsaufenthalt in Gelsenkirchen finanzell nicht unterstützt. Um der deportierten Kinder und Jugendlichen im „Zug der Erinnerung“ dennoch angemesssen zu gedenken, bitten die Initiatoren um private Spenden.

Bankverbindung: Kreissparkasse Köln, Kto.: 0352 550 392 BLZ: 370 502 99

Der Verein ist beim Amtsgericht Montabaur eingetragen und vom Finanzamt Altenkirchen-Hachenburg als gemeinnützig anerkannt.

Ein Tip an die Feunde historischer Eisenbahnen unter uns: Seit rechtzeitig vor Ort, um entsprechend Bilder von der Ankunft der Dampflok zu machen! Der Zug kommt auf Gleis 26 an und wird dann auf Gleis 8 umrangiert und abgestellt. Das Rangieren wird etwa eine halbe Stunde dauern.

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Medienmitteilung von GELSENZENTRUM

Medienmitteilung

GELSENZENTRUM – Portal für Stadt- und Zeitgeschichte unterstützt das Projekt „Zug der Erinnerung“ in Gelsenkirchen

Am 17. und 18. Februar wird der Zug in Gelsenkirchen halten

In diesen Tagen fährt der „Zug der Erinnerung“ durch Deutschland. Mit einer Ausstellung ehrt er die vergessenen Opfer des NS-Systems:

Kinder und Jugendliche, die mit der „Deutschen Reichsbahn“ in die Vernichtungslager transportiert wurden; Schätzungen sprechen von über einer Million. Es waren Kinder und Jugendliche aus fast sämtlichen europäischen Staaten. Etwa 140 Kinder und Jugendliche aus Gelsenkirchen wurden von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Nur einige wenige überlebten das Grauen und kehrten nach Gelsenkirchen zurück. Herman D. Neudorf , Bernd Haase, Elli Kamm und ihr Bruder Fred waren zwischen 13-16 Jahre alt. In diesem Alter wurden die Kinder von den Nazis aus ihrer Lebensmitte gerissen, in die Konzentrationslager gesteckt!

Sie mußten erleben, wie Ihre Angehörigen ermordet wurden. Sie haben unfaßbare Dinge gesehen. Sie haben unendliche Qualen erlitten. Und Sie alle haben Ihre Erinnerungen an diese schreckliche Zeit niedergeschrieben. Für uns, für unsere Kinder und für die nachfolgenden Generationen mit der mahnenden Botschaft: Laßt es nie wieder geschehen.

Im Internetportal für Stadt- und Zeitgeschichte GELSENZENTRUM können Sie die lebensgeschichtlichen Erinnerungen dieser Menschen nachlesen. Schauen Sie sich die Collage an, die ein Überlebender des Holocaust kurz nach seiner Befreiung gefertigt hat. Lesen Sie die Namen von 117 ermordeten jüdischen Kindern aus Gelsenkirchen, diese Kinder haben nun wieder einen Namen.
Schwerpunkt der Arbeit von GELSENZENTRUM ist die Dokumentation und Aufarbeitung der stadtgeschichtlichen Ereignisse in Gelsenkirchen zwischen 1933 -1945.

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Zug der Erinnerung hält in Gelsenkirchen


„Der Oberbürgermeister hat die Schirmherrschaft übernommen, nun gilt es alle gesellschaftlichen Gruppen in Gelsenkirchen zu mobilisieren. Insbesondere wünschen wir uns viele Besuche von Schulklassen. Bisher haben an allen Orten sehr viele Lehrer diese Chance genützt.“ schreibt Ute Schilde vom Zug der Erinnerung e.V. an GELSENZENTRUM.

Öffnungszeiten Zug der Erinnerung In Gelsenkirchen: am Sonntag: 11:00 – 20:00 Uhr, Montag 8:00 bis 20:00 Uhr.

Der Zug der Erinnerung hält vom 17. Februar bis 18. Februar im Gelsenkirchener Hauptbahnhof

Dwora und Chaja Kamiel in Gelsenkirchen. Die Geschwister wurden wie Ihre Mutter Ewa Kamiel von den Nazis ermordet

Dwora und Chaja Kamiel aus Gelsenkirchen. Die Geschwister wurden wie Ihre Mutter Ewa Kamiel von den Nazis ermordet.

Lesen Sie die Namen von 117 ermordeten jüdischen Kindern aus Gelsenkirchen auf der Internetpräsenz von GELSENZENTRUM: Die Kinder

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Brandursache weiter unklar

Vier Tage nach dem verheerenden Brand in Ludwigshafen ist die Brandursache weiter unklar. Bei dem Brand sind neun Menschen ums Leben gekommen. Möglicherweise gäbe es doch einen fremdenfeindlichen Hintergrund, so N24:

Videobericht von N24: Hausbrand in Ludwigshafen – Nazi-Schmierereien entdeckt

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Denkmal der grauen Busse

Der Beton-Bus in Berlin erinnert an die Ermordung von „unheilbar Kranken“ in der NS-Zeit

Berlin – Ein „Denkmal der grauen Busse“ auf dem Vorplatz der Philharmonie in Berlin erinnert an die Ermordung von „unheilbar Kranken“ in der NS-Zeit.

Im sogenannten Euthanasie-Programm wurden von den Nationalsozialisten etwa 200.000 Menschen mit Behinderungen und scheinbar unheilbar Erkrankte getötet. In einer Villa auf dem Gelände in der Tiergartenstraße 4 wurden die Morde von den Nazis geplant. Das Haus wurde gegen Kriegsende zerbombt und nicht wieder aufgebaut.

Der graue Bus

Die Aktion mit dem von Horst Hoheisel und Andreas Knitz geschaffenen Denkmal – einem Beton-Bus – wird von der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung des Holocaust-Mahnmals in Berlin organisiert. (APA/dpa)

GELSENZENTRUM: Euthanasie oder Aktion T4, der NS-Krankenmord
→ Die Verfolgung und Ermordung Behinderter Menschen

Stuttgarter Nachrichten online
→ In Grafeneck begann der industrielle Massenmord

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